DIN Standardisierungsvorhaben zur Beschreibung von Serious Games

Am 18.10. fand das Kick-Off für ein Standardisierungsvorhaben zur Beschreibung von Serious Games statt. Das Vorhaben folgt dem DIN PAS Verfahren und mündet in eine DIN SPEC, die bis Mitte 2018 veröffentlicht werden soll. Das Vorhaben wird vom httc e.V. in Kooperation mit dem Lehrstuhl Multimedia Kommunikation der TU Darmstadt sowie dem DIN Institut in Berlin koordiniert. Beteiligt sind über 40 Personen aus der Serious Games Branche sowie Forschung und Öffentlichkeit.

Ansprechpartner: Dr.-Ing. Stefan Göbel

Serious Games Information Center

Das httc e.V. baut in Kooperation mit der TU Darmstadt (FG Multimedia Kommunikation, Serious Games) und dem Land Hessen (Aktionslinie Digitales Hessen) ein Auskunftssystem für Serious Games auf: Anbieter von Serious Games können ihre Spiele über ein Portal beschreiben und im Information Center einstellen; Anwender von Serious Games können über das Auskunftssystem geeignete Spiele für ihre individuellen Bedürfnisse finden.

Ansprechpartner: Dr.-Ing. Stefan Göbel

Die Mittelstand 4.0-Agentur unterstützt Multiplikatoren und Führungskräfte bei der Gestaltung des digitalen Wandels. Die Themen sind Veränderung, Qualifikation und Kommunikation.

Der thematische Schwerpunkt des httc innerhalb der Arbeit der Agentur Kommunikation liegt auf Methoden und Werkzeuge zur Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zum Wissenstransfer in zunehmend digitalisierten Unternehmen.

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"SMARTER" Notfall-Kommunikationsnetze auf Basis von Mobiltelefonen

Der Informationsaustausch zwischen der betroffenen Bevölkerung, dem Katastrophenschutz und den spontanen Helfern in Notfall- und Katastrophenszenarien ist enorm wichtig, um einerseits aktuelle Informationen zu verbreiten und um andererseits die Koordination von Hilfsaktivitäten zu unterstützen. Die (Natur-)katastrophen der letzten Jahre haben dabei gezeigt, dass der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) in Notfall- und Katastrophenszenarien zunehmend wichtiger wird. Die spontanen Helfer aus der Bevölkerung, die vor allem bei größerer Schadenslage im Gegensatz zur limitierten Anzahl an organisierten Katastrophenschutzeinheiten großflächig Hilfe leisten können, haben sich in der jüngeren Vergangenheit bevorzugt über IKT in Form von Social Media organisiert.

Der Fokus des httc e.V. liegt auf dem Entwurf einer Anwendung, die es der Bevölkerung ermöglicht, sich in einem solchen Szenario zu organisieren und auch den Austausch zwischen Bevölkerung und Katastrophenschutzeinheiten zu ermöglichen. Dabei soll diese Anwendung auch funktionieren, wenn die Kommunikationsinfrastruktur der zellulären Netze beeinträchtigt ist. Weiterhin sollen Verfahren entwickelt werden, die das Potential der modernen Mobilgeräte und deren diverse Sensoren im Rahmen der Anwendung nutzen, um Mehrwerte für die Bevölkerung und den Katastrophenschutz zu generieren.

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